FotosHamburg [Indie, Rock, Pop]
Angefangen hat es mit Fotos im August 2005 in Hamburg.
Schon kurz danach wurde das selbstbetitelte Album aufgenommen und veröffentlicht. Es folgten viele Konzerte in Clubs und Festivals die ordentlich auf die Ohren gaben und im Gedächtnis blieben. Um Kevin Drew, den Sänger der kanadischen Band Broken Sozial Scene zu zitieren: “I don’t understand a word of German, but I absolutely felt the energy of this band.”
Diese Energie setzten Fotos auch mit ihrer zweiten Platte Nach dem “Goldrausch” (2008) grandios auf Albumlänge um. Pfeilschnelle Gitarren-Akkorde über drückend-feurigen Basslinien, ein dramatisch trockenes Schlagzeug und ein ständig am Rand der Ekstase sprechschreiender Sänger. Um das schätzen zu wissen muss man wahrlich kein Wort Deutsch verstehen. Um andererseits die cleveren, mit alltäglichen Wahrheiten und Poesie gespickten Texte zu verstehen, schadet es sicherlich nicht.
Die Französischen Kollegen der Band Phoenix wussten diese auch zu schätzen und luden Fotos ein sie auf ihrer “It’s never been like that” Tour zu begleiten.
Im letzten Album “Porzellan” (2010) wandelten sich Fotos von der Bundesvision-Song-Contest-Vorzeige-Indie Band zur wahrscheinlich ersten deutschen Post-Hamburger-Schule-Neo-Shoegaze Band. Laut motor.de vertonen Fotos auf ihrer neusten Platte ihre schlechte Laune um wieder bei sich selbst anzukommen. Stellt sich nur die Frage zu welchem Zeitpunkt sie sich denn verlassen hatten. Denn in jedem ihrer Aufnahmen nimmt man der Band voll und ganz ab, was Sänger Thomas Hessler ins Mikrophon schreit und singt. Man nimmt es ihnen ab und kann es auch nachempfinden.
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